Performance

Erneut 3.6% Performance im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2017 setzte sich der synchrone zyklische Aufschwung der Weltwirtschaft fort. Bisher vorliegende Daten lassen vermuten, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone im Quartalsvergleich noch einmal beschleunigte. Somit wächst die Wirtschaft in den Industrienationen seit dem zweiten Quartal 2013 ununterbrochen. Mittlerweile springen auch bisher zurückgebliebene Volkswirtschaften der Eurozone auf den Konjunkturzug auf, dies gilt besonders für Italien und Griechenland. Aber auch die Schweiz biegt erst mit Verzögerung auf den Wachstumskurs ein. Hier ist insbesondere ein schleppender Gang der Binnenkonjunktur zu beobachten.

Stabwechsel unter den Schwellenländern

Unter den Schwellenländern vollzieht sich ebenfalls ein Stabwechsel. Waren es zuerst die rohstoffexportierenden Länder, die vom Aufschwung der Weltwirtschaft profitierten, ziehen mittlerweile auch jene Schwellenländer nach, die auf Rohstoffimporte angewiesen sind. Auch die Schwergewichte Brasilien und Russland haben inzwischen ihre schwere Rezession überwunden.

Bezüglich Inflation scheint sich eine Stabilisierung einzustellen. Eine gewisse Teuerung verursachten vorübergehend die gestiegenen Energiepreise. In den USA verteuerte sich als Folge des Hurrikans Harvey der Benzinpreis zwischenzeitlich um 15%. Auf der politischen Bühne war die Erleichterung nach den Wahlen in Frankreich von kurzer Dauer. Das Wortgefecht zwischen den USA und Nordkorea sowie der überraschende Wahlausgang in Deutschland sorgten zu Ende des Quartals für neuerliche Verunsicherung.

Gute Entwicklung der Aktienmärkte

Entsprechend der positiven Wirtschaftsentwicklung haben sich die Aktienmärkte in diesem Quartal sehr gut entwickelt. Neun Jahre nach der Subprime-Krise kletterte der S&P 500 Index in den USA auf einen neuen Rekordstand. Dank der Geldpolitik der Notenbanken hat sich der Wert des MSCI Weltaktienindex in US Dollar gerechnet seit März 2009 beinahe verdreifacht.

Für Profond resultierte aus den Anlagen eine Performance von 3.6% im dritten Quartal. Der überwiegende Teil wurde von den Aktienmärkten eingebracht. Einen kleinen Beitrag leisteten zudem die alternativen Anlagen, da die Private-Equity-Investitionen eine Aufwertung erfuhren. Die Anleihen hingegen verhielten sich performanceneutral und die Immobilien trugen aufgrund der fehlenden Neubewertung zu diesem Zeitpunkt im Jahr nur wenig zur Gesamtrendite bei.