Glossar

Glossar der Sammelstiftung «Profond»

Glossar zur betrieblichen Vorsorge in der Schweiz.

  • 1. Säule
  • 2. Säule
  • 3. Säule
  • Absenzenmanagement

    Absenzenmanagement bedeutet die systematische Bewirtschaftung und Analyse von Kurz- und Langzeitabsenzen im Betrieb. Fehlzeiten und die damit verbundenen Risiken werden frühzeitig erkannt, gezielte präventive Massnahmen werden abgeleitet.

  • AHV – 1. Säule

    AHVG: Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, 20. Dezember 1946

    Die AHV wird nach dem Umlageverfahren finanziert, im Gegensatz zu den BVG-Altersguthaben, die nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert werden.

    Vergleiche:

     

    Englisch: AHV (OASI) – 1st pillar
    Französisch: AVS – 1er pillier
    Italienisch: AVS – 1° pilastro

  • AHV-Lohn

    Siehe: Lohn

  • Alter, massgebendes

    Die Höhe der Beiträge und Altersgutschriften sind vom Alter der Versicherten abhängig. Dieses entspricht der Differenz zwischen dem Kalender- und Geburtsjahr.

    Englisch: Age, determining
    Französisch: Age déterminant
    Italienisch: Età determinante

    Vergleiche:

  • Alters- und Hinterlassenenversicherung
  • Altersguthaben, BVG
  • Altersguthaben, persönliches
  • Altersgutschriften

    Gesetzlich für Versicherte und Arbeitgeber vorgeschriebene Mindestbeiträge an die Altersleistungen, in Prozenten des koordinierten Lohnes. Die Beiträge sind abhängig vom Alter:

    Alter     Prozent
    25–34      7
    35–44    10
    45–54    15
    55–65    18

    Vergleiche:

  • Alterskapital

    Einmalige Barleistung einer Vorsorgeeinrichtung an einen Versicherten, zum Zeitpunkt seiner Pensionierung und auf seinen Wunsch, an Stelle einer Rente (vgl. Altersrente).

  • Alterskonto

    Registrierte Vorsorgeeinrichtungen müssen individuelle (d.h. pro versicherte Person) Alterskonten führen, nach BVG-Normen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Mindestanforderungen des BVG eingehalten werden.

  • Altersrente

    Die Altersrente wird fällig, wenn eine versicherte Person pensioniert wird bzw. das Rentenalter erreicht:

    • Die Höhe der Altersrente wird berechnet, indem das vorhandene Altersguthaben mit dem reglementarischen Umwandlungssatz multipliziert wird.
    • Die Zielaltersrente wird anhand der versicherungstechnischen Grundlagen der Vorsorgeeinrichtung berechnet. Differenzen zwischen der persönlichen und der maximalen Zielaltersrente können mit zusätzlichen Beiträgen, Einlagen oder freiwilligen Einkäufen ausgeglichen werden.
    • Die auf dem persönlichen Ausweis ausgewiesene, voraussichtliche Altersrente entspricht einer Hochrechnung auf das ordentliche Rentenalter mittels der gesetzlich vorgegebenen Annahmen über die Entwicklung der Zinsen.
  • Altersvorsorge in der Schweiz
  • ALV
  • Anlagen
  • Anlagestiftung

    Eine Anlagestiftung bedient exklusiv Vorsorgeeinrichtungen der 2. und 3. Säule, mit fondsähnlichen, ertrags-, einkommens- und verrechnungssteuerbefreiten Anlageprodukten. In den Organen der Anlagestiftungen wirken die Anleger mit.

  • Anlagevorschriften

    Registrierte und nichtregistrierte Vorsorgeeinrichtungen müssen ihre Anlagen im Rahmen der Vorschriften von BVV2 tätigen.

    Anlagen beim Arbeitgeber werden in den Artikeln 57 und 58 BVV2 geregelt.

    Vergleiche: BVV2 – Verordnung zum BVG

  • Arbeitgeberbeitragsreserven

    Arbeitgeberbeitragsreserven im Sinne von Art. 331 Abs. 3 OR sind vom Arbeitgeber in der Vorsorgeeinrichtung geäufnete und in der Bilanz gesondert ausgewiesene Reserven zum Zweck der Finanzierung von künftigen Finanzierungsverpflichtungen des Arbeitgebers.

    Die Arbeitgeberbeitragsreserven sind steuerlich in ihrer Höhe begrenzt auf das fünffache der nach dem Reglement des Vorsorgewerkes jährlich zu erbringenden Arbeitgeberbeiträge. Die Arbeitgeberbeitragsreserven dürfen nicht an den Arbeitgeber zurückbezahlt werden, können aber in Einzelfällen andern Stiftungszwecken zugeordnet werden, im Einverständnis mit dem Arbeitgeber.

  • Arbeitslosenversicherung

    Beitragssatz

    Der Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung beträgt im Jahr 2011 total 2,2% des Bruttolohns. Es gilt eine Beitragsbemessungsgrenze von CHF 126’000 pro Jahr. Für Löhne von CHF 126’000 bis CHF 315’000 wird ein Solidaritätszuschlag von 1% erhoben. Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernehmen je 50% der Kosten.

    Leistungen

    Arbeitslosenentschädigung

    Um Leistungen aus der Arbeitslosenkasse zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Meldung der Erwerbslosigkeit bei der Wohngemeinde oder dem zuständigen RAV
    • Mindestausfall von 2 Arbeitstagen oder Lohneinbuße
    • Alter: 18 bis 64 (Frauen), 18 bis 65 (Männer)
    • kein AHV-Rentner
    • innerhalb der letzten 2 Jahre während 12 Monaten Beiträge gezahlt, d. h. als Arbeitnehmer in der Schweiz oder im Ausland gearbeitet haben. In der Schweiz geleisteter Militär-, Zivil- und Schutzdienst wird teilweise auch angerechnet.
    • vermittlungsfähig sein
    • sich aktiv um eine neue Stelle bemühen

    Für zahlreiche Fälle gibt es Spezialregelungen, auf die in diesem Rahmen nicht eingegangen werden kann.

    In der Regel werden 70% bis 80% des versicherten AHV-pflichtigen Lohns als Arbeitslosenentschädigung ausgezahlt.

    weitere Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung:

    Insolvenzentschädigung

    Bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers deckt die Insolvenzentschädigung den Verdienstausfall für bereits geleistete Arbeit für maximal 3 Monate.

    Kurzarbeitsentschädigung

    Von Kurzarbeit betroffene Arbeitgeber erhalten über einen bestimmten Zeitraum einen Teil der Lohnkosten ausbezahlt. Damit sollen Kündigungen wegen kurzfristiger und unvermeidbarer Arbeitsausfälle verhindert werden.

    Schlechtwetterentschädigung

    Schlechtwetterentschädigung gibt es für Arbeitsausfälle, die wegen schlechter Witterung entstanden sind.

  • Arbeitsunfähigkeit

    Die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. Gemäss BSV-Mitteilung Nr. 44 vom 14.4.1999 Rz 258 muss die Arbeitsunfähigkeit zudem erheblich, offensichtlich und dauerhaft sein. Die Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen ist laut Rechtsprechung erheblich, wenn sie mindestens 20% beträgt (AHI 1998 S. 126 ff., E. 3c). Damit die Vorsorgeeinrichtung, der eine versicherte Person bei Eintritt der durchgehenden Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das eingetretene Invaliditätsrisiko aufzukommen hat, ist erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht.

    siehe auch:

  • ATSG – Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts

    ATSG: Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, 6. Oktober 2000

    Die ATSG ist als „Koordinationshandbuch“ zu betrachten, welche u.a. die Vorleistungspflicht regelt.

  • Auffangeinrichtung BVG

    Eine Vorsorgeeinrichtung, an welche jene Arbeitgeber angeschlossen werden, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht freiwillig nachkommen.

    Es ist auch ein freiwilliger Anschluss an diese Einrichtung möglich, und ausserdem müssen jene Freizügigkeitsleistungen an sie überwiesen werden, welche nicht anderweitig platziert werden können.

    Vergleiche: Freizügigkeitsleistungen

  • Aufsicht

    Die Profond Vorsorgeeinrichtung wird von der Aufsichtsbehörde des Kantons Zürich beaufsichtigt. Diese wachen darüber, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden.

    Englisch: Supervision
    Französisch: Surveillance
    Italienisch: Vigilanza

  • Ausserobligatorische Guthaben

    Vorsorgeguthaben, die die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestleistungen übersteigen

  • Austritt

    Ein Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung erfolgt in der Regel beim Stellenwechsel, falls vorher kein Vorsorgefall (Alter, Invalidität, Tod) eingetreten ist. Der Austretende bleibt während höchstens einem Monat für die Risiken Tod und Invalidität versichert, solange er keine neue Stelle antritt.

    Englisch: termination
    Französisch: sortie
    Italienisch: uscita

  • Austrittsleistung

    Versicherte, welche die Vorsorgeeinrichtung verlassen, bevor ein Vorsorgefall (Alter, Invalidität, Tod) eintritt, haben Anspruch auf eine Austrittsleistung (Freizügigkeitsfall). Sie wird mit dem Austritt fällig und in der Regel auf die neue Vorsorgeeinrichtung übertragen.

    Ein Verzugszins ist durch eine Vorsorgeeinrichtung geschuldet bei verspäteter Überweisung der Freizügigkeitsleistung. Gemäss Art. 7 FZV entspricht der Verzugszinssatz dem BVG-Mindestzinssatz plus einem Prozent. Artikel 65d Absatz 4 BVG10 ist nicht anwendbar. Link

    Siehe auch:

    Englisch: termination benefits
    Französisch: prestations de sortie
    Italienisch: prestazioni di uscita

  • Autonome Kasse mit Rückdeckung
  • Autonome und halbautonome Kassen
  • Barauszahlung

    Versicherte können bei definitiver Ausreise aus der Schweiz die Barauszahlung der Austrittsleistung verlangen, ausser bei einer Ausreise in den EU-Raum, nach Island, Liechtenstein oder Norwegen. Bei den vorerwähnten Ländern verbleibt das Altersguthaben gemäss BVG in der Schweiz.

  • Barwert

    Wert, den künftig anfallende Zahlungen im jetzigen Zeitpunkt besitzen.

    Siehe Beschreibung bei Wikipedia

  • Beiträge

    Die Leistungen der Vorsorgeeinrichtung werden mittels Beiträgen der Arbeitnehmer und -geber sowie den auf dem Vermögen erwirtschafteten Erträgen finanziert. Der Stiftung fliessen ordentliche Beiträge und Einkaufsbeiträge zu.

    Englisch: contributions
    Französisch: cotisations
    Italienisch: contributi

  • Beitragsbefreiung

    Für arbeitsunfähige (Prämienbefreiung nach Wartefrist) und invalide Versicherte müssen keine Beiträge bezahlt werden. Damit bleibt der Vorsorgeschutz aufrecht und die Altersgutschriften werden bis zum Vorsorgefall Alter oder Tod weiter geäufnet.

    Siehe Vorsorgereglemente der Profond Vorsorgeeinrichtung

    Englisch: exemption from contributions
    Französisch: exemption de cotisations
    Italienisch: esonero dall’obbligo di contribuzione

  • Beitragsfreies Einkommen

    Für AHV-Rentner, pro Jahr 16 800 Franken.

    Auf geringfügigem Entgelt aus Nebenerwerb pro Jahr: 2300 Franken (Stand 2011; AHV/IV/EO).

    Vergleiche: Beitragsbefreiung

  • Beitragspflichtiger Lohn

    Siehe: Lohn

  • Beitragsprimat

    Siehe: Primate

     

  • Bemessungsjahr

    Die 12 Monate (Kalenderjahr), über welche jeweils mit dem Sicherheitsfonds abgerechnet wird. Einreichefrist bis spätestens 30.6. des folgenden Jahres.

    Vergleiche: Sicherheitsfonds

  • Berufliche Vorsorge in der Schweiz, 2. Säule

    Die berufliche Vorsorge – die sogenannte 2. Säule – hat die Aufgabe, den Versicherten nach der Pensionierung die Fortsetzung ihres bisherigen Lebensstandards in angemessener Weise zu ermöglichen.

    Zu versichern sind alle AHV-pflichtigen Arbeitnehmer ab dem 1. Januar nach ihrem 17. Geburtstag und mit einem AHV-Jahreslohn von mehr als 20 880 Franken (Eintrittsschwelle, Stand 1.1.2011).

    Vergleiche:

    Siehe auch:

    Englisch: Occupational pension funds in Switzerland, 2nd pillar
    Französisch: prévoyance professionnelle en Suisse, 2e pilier
    Italienisch: previdenza professionale nella Svizzera, secondo pilastro

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

    Unter Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) wird die Entwicklung integrierter betrieblicher Strukturen und Prozesse verstanden, welche die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz zum Ziel haben und den Beschäftigen wie der Organisation gleichermassen zugute kommen (Prävention).

  • Bruttolohn

    Siehe: Lohn

  • BSV – Bundesamt für Sozialversicherung

    Bundesamt für Sozialversicherung, BSV

    Übersicht Soziale Sicherheit in der Schweiz

    Glossar zur beruflichen Vorsorge des BSV

    Englisch: Federal Social Insurance Office (FSIO), Switzerland
    Französisch: Office fédéral des assurances sociales OFAS
    Italienisch: Ufficio federale delle assicurazioni sociali UFAS

  • Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)

    Versicherungsvertragsgesetz vom 2. April 1908

    Das VVG bildet die gesetzliche Grundlage für privatrechtliche Versicherungsverträge.

    Für die Krankenversicherung fallen Zusatzversicherungen und Krankentaggeldversicherungen nach VVG unter den privatrechtlichen Versicherungsvertrag.

    Die Krankenkassen können bei Versicherungen nach VVG die Aufnahme eines Interessenten ablehnen (Vertragsfreiheit), die Prämien abhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und weiteren Kriterien gestalten oder Kollektivverträge mit Prämienrabatten anbieten. Die Kündigungsmöglichkeiten sind je nach Krankenkasse unterschiedlich.

    Gesetz

    Französisch: Loi sur le contrat d’assurance, LCA
    Italienisch: Legge sul contratto d’assicurazione, LCA

  • BVG – Gesetz zur beruflichen Vorsorge

    Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982

    Siehe auch: BVV – Verordnungen zum Vorsorgegesetz

    Englisch: LOB – Law on occupational retirement
    Französisch: LPP – Loi sur la prévoyance professionnelle
    Italienisch: LPP – Legge sulla previdenza professionale

  • BVG-Altersguthaben

    Das vom Gesetz vorgegebene Altersguthaben (Obligatorium) wird zu Vergleichszwekken fortlaufend nachgeführt und beim Austritt der neuen Vorsorgeeinrichtung gemeldet. Es ergibt sich durch die Summierung und Verzinsung der gesetzlichen Altersgutschriften.

    Bei der Pensionierung sowie im Freizügigkeits- und Schadenfall dient das BVG-Altersguthaben zur Ermittlung der minimalen gesetzlichen Leistungen.

    Englisch: LOB old-age savings
    Französisch: Avoir de vieillesse LPP
    Italienisch: Avere di vecchiaia ai sensi della LPP

  • BVG-Obligatorium

    Das BVG definiert obligatorische Minimalleistungen. Vorsorgeeinrichtungen sind verpflichtet, diese in jedem Falle zu gewährleisten. Die Profond erbringt in der Regel höhere Leistungen. Die Differenz zu den BVG-Minimalleistungen bezeichnet man als Vor- oder Überobligatorium.

    • Das Rentenalter entspricht den arbeitsvertraglichen Bestimmungen. Das ordentliche Rentenaltenalter für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist zur Zeit das 64. bzw. 65. Altersjahr.
    • Versicherte können vor dem Erreichen des ordentlichen ein früheres Rentenalter festlegen, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit aufgeben.

    Englisch: Mandatory LOB
    Französisch: LPP obligatoire
    Italienisch: Obbligatorietà (LPP)

  • BVG-Revision

    Die 1. BVG-Revision ist in 3 Etappen in Kraft gesetzt worden:
    1. Paket: 1.4.2004: Inkraftsetzung der Bestimmungen über die Transparenz, die Auflösung von Versicherungsverträgen und die paritätische Verwaltung;

    2. Paket: 1.1.2005: Inkraftsetzung der übrigen Bestimmungen: Herabsetzung der Eintrittsschwelle, Koordinationsabzug, Umwandlungssatz, Zinssatz, Witwerrente usw. (ausser die steuerrechtlichen Bestimmungen);

    3. Paket: 1.1.2006: Innkraftsetzung des steuerrechtlichen Bestimmungen (Begriff der beruflichen Vorsorge, versicherbarer Lohn und Einkauf).

    Englisch: BVG Revision
    Französisch: 1re révision LPP
    Italienisch: 1a Revisione della LPP

  • BVV 1–3: Verordnungen zum Vorsorgegesetz
    • BVV 1: Verordnung vom 29. Juni 1983 über die Beaufsichtigung und die Registrierung der Vorsorgeeinrichtungen
    • BVV 2: Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, 18. April 1984
    • BVV 3: Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen, 13. November 1985

    Siehe auch: BVG – Gesetz zur beruflichen Vorsorge

    Englisch: OOB – Ordinances in connection with LOB
    Französisch: OPP – Ordonnance sur la prévoyance professionnelle vieillesse
    Italienisch: OPP – Ordinanza sulla previdenza professionale

  • Case Management

    Methode zur Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung von erkrankten und verunfallten Menschen durch Koordination medizinischer, beruflicher, persönlich-sozialer und versicherungs-rechtlicher Aspekte.

  • Deckungsgrad

    Verhältnis zwischen vorhandenem Vorsorgevermögen (Aktiven) und dem für die Vorsorgeleistungen benötigten Deckungskapital (Vorsorgeverpflichtungen = Passiven).

    Siehe auch:

    Englisch: cover ratio
    Französisch: Taux de couverture
    Italienisch: grado di copertura

  • Deckungskapital

    Von einer Vorsorgeeinrichtung benötigtes Kapital zur Finanzierung der den Versicherten zustehenden Leistungen.

    Siehe auch:

    Englisch: actuarial reserves
    Französisch: réserves mathématiques
    Italienisch: riserve matematiche

  • Destinatär
  • Drei-Säulen-Prinzip/Konzept

    Absicherung von Alter, Invalidität und Tod in der Schweiz mit drei unabhängigen Einrichtungen:

    1. Säule: Staatliche Grundversicherung AHV und IV für alle Personen ab 17. Altersjahr, die in der Schweiz wohnen. Ziel: Existenzsicherung

    2. Säule: Berufliche Vorsorge; sie soll zusammen mit AHV/IV eine Rente von 60 Prozent des Bruttoeinkommens sicherstellen, zur Fortführung der gewohnten Lebensweise
    Siehe auch:

    3. Säule: Selbstvorsorge im Sinne von privatem Vorsorgesparen

    Vergleiche:

    Englisch: Three-Pillar System
    Französisch: Système des trois piliers
    Italienisch: Sistema dei tre pilastri

  • Eheähnliche Lebensgemeinschaft

    Eheähnliche Lebensgemeinschaft, Konkubinat

    In der Profond Vorsorgeeinrichtung bezieht sich die Vorsorge für Hinterbliebene in der Regel auch auf nichteheliche Lebensgemeinschaften unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts. Aus Gründen der Risikofähigkeit und Rechtssicherheit besteht eine erhöhte Nachweispflicht.

    Siehe unsere Vorsorgereglemente Art. 27:
    Profond Vorsorgeeinrichtung

    Siehe auch: Ehegattenrente

    Englisch: cohabitation
    Französisch: communauté de vie assimilable au mariage
    Italienisch: convivenza more uxorio

  • Ehegattenrente

    Die Ehegattenrente ist eine temporäre Rente an den überlebenden Ehegatten einer vor der Pensionierung verstorbenen versicherten Person.

    Die Ehegattenaltersrente wird an den überlebenden Ehegatten einer nach der Pensionierung verstorbenen versicherten Person ausbezahlt.

    Für Geschiedenenrenten siehe Artikel 28 unserer Vorsorgereglemente.

    Siehe Vorsorgereglemente:
    Profond Vorsorgeeinrichtung

    • Art. 25: Ehegattenrente
    • Art. 26: Ehegattenaltersrente
    • Art. 27: Lebenspartnerrente
    • Art. 28: Rente für den geschiedenen Ehegatten

    Siehe auch: eheähnliche Lebensgemeinschaften

    Englisch: surviving spouse’s pension
    Französisch: rente de conjoint
    Italienisch: rendita per il coniuge superstite

  • Einkauf in die berufliche Vorsorge

    Im Erwerbsleben stehende Versicherte können einen oder mehrere Beträge einzahlen und sich damit in bessere Pensionskassen(Vorsorge)-Leistungen einkaufen. Das Vorsorgereglement bestimmt den höchstmöglichen Einkaufsbetrag und das BVG legt die Obergrenzen fest (Art. 79b BVG).

    Kapitalbezüge sind innerhalb von drei Jahren nach einem Einkauf nicht mehr möglich. Ausserdem sind Einkäufe erst wieder möglich, wenn Vorbezüge für Wohneigentumsförderung vollständig zurückbezahlt sind.

    Vergleiche: Wohneigentumsförderung

  • Eintrittsgeneration

    Ihr gehören jene Personen an, die bei Inkrafttreten des BVG (1.1.1985) das 25. Altersjahr vollendet und das Rentenalter noch nicht erreicht hatten.

  • EL – Ergänzungsleistungen

    Ergänzungsleistungen zur Deckung des persönlichen Existenzbedarfs zu Sozialversicherungsleistungen -> Link Gesetz.

  • EO/Mutterschaft
  • Ergänzungskasse

    Siehe: Kaderkasse

  • Ergänzungsleistungen – EL
  • Erwerbsersatzordnung (EO/Mutterschaft)

    Die Erwerbsersatzordnung (EO) ersetzt Personen, die Militär-, Zivil- oder Zivilschutzdienst leisten, einen Teil des Verdienstausfalls. Seit dem 1. Juli 2005 leistet die EO überdies den Erwerbsersatz bei Mutterschaft (Mutterschaftsentschädigung) während max. 14 Wochen.

    Link BSV

  • Erwerbsunfähigkeit

    Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt

    Siehe auch: Beitragbefreiung

    Link für Definition von Erwerbsunfähigkeit

    Französisch: Incapacité de gain
    Italienisch: Incapacità al guadagno

  • Familienzulagen (FamZG)

    Nach dem neuen Gesetz werden in allen Kantonen mindestens folgende Zulagen pro Kind und Monat ausgerichtet:

    • eine Kinderzulage von 200 Franken für Kinder bis 16 Jahre
    • eine Ausbildungszulage von 250 Franken für Kinder von 16 bis 25 Jahren.

    Das neue Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG) ist seit dem 1. Januar 2009 in Kraft.

    Link mit Erklärungen zu Familienzulagen

    Englisch: Family Allowances
    Französisch: Allocations familiales (LAFam)
    Italienisch: Assegni familiari (LAFam)

  • FamZG
  • FER 26
  • Finanzierungsrisiken in der Vorsorge
  • Finanzierungsstiftung

    Sie dient erstens zur Finanzierung einer Vorsorgeeinrichtung und kann zweitens bei Frühpensionierungen Überbrückungsrenten zahlen.

    Vergleiche:

  • Flexibles Rentenalter

    Siehe: Rentenalter

  • Freies Vorsorgevermögen

    Freies Vermögen ist Vorsorgevermögen, das nicht durch Forderungen der Destinatäre (Altersguthaben, Deckungskapital, Rückstellungen für versicherungstechnische Risiken, Selbstbehalt, Teuerungsanpassungen etc.) gebunden ist.

    Vergleiche auch:

  • Freiwillige Vorsorge – 3. Säule

    Freiwillige Vorsorge: 3. Säule = private Vorsorge

    Die 3. Säule ist freiwillig und ergänzt die Leistungen aus der ersten und zweiten Säule. Die private Vorsorge umfasst alle Formen der Vermögensbildung und Risikoabsicherung.

    Man unterscheidet die gebundene: Säule 3a von der freien Vorsorge: Säule 3b.

    Die Säule 3a wird vom Staat steuerlich gefördert. Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende dürfen jährlich einen Maximalbeitrag auf ein 3.-Säule-Konto, -Depot oder Police einzahlen.

    Die Maximalbeiträge werden vom Staat jährlich neu festgelegt, können vom steuerbaren Einkommen vollumfänglich abgezogen werden und sind vermögensteuerfrei. Erst bei der Kapitalauszahlung fällt eine einmalige Besteuerung zum sogenannten reduzierten Rentensatz an. Die Gelder aus der gebundenen Vorsorge können aber – mit wenigen Ausnahmen bis 5 Jahre vorher – erst mit Erreichen des AHV-Alters bezogen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das 3.-Säule-Sparen bis maximal 5 Jahre über das Erreichen des offiziellen AHV-Alters hinaus weitergeführt werden.

    Die Säule 3b profitiert teilweise ebenfalls von begrenzten steuerlichen Vorzügen. Sie ist für jeden ein zusätzliches Sparinstrument. Möglich sind Sparkonto, Wertpapieranlagen, strukturierte Vermögensanlagen, Fonds, Immobilien, Lebensversicherungen, Leibrenten. Hinsichtlich die Altersvorsorge werden die Vorzüge der Säule 3b oft unterschätzt.

    Seit 1950 hat sich das Verhältnis von AHV-Beitragspflichtigen zu Rentenbezügern infolge einer erhöhten Lebenserwartung von 9:1 auf 3:1 verschlechtert, das bedeutet, dass Immer weniger Beitragspflichtige immer mehr Rentenbezüger finanzieren. Dadurch wird die Finanzierung der künftigen Renten schwieriger und die freiwillige Vorsorge könnte an Bedeutung gewinnen.

    Vergleiche: Drei-Säulen-Prinzip

  • Freizügigkeitskonto

    Gesperrtes Bankkonto zur Deponierung der Freizügikeitsleistungen von Personen, die vorübergehend oder definitiv keiner Pensionskasse angeschlossen sind.

    Vergleiche:

     

  • Freizügigkeitsleistung

    Die Freizügigkeitsleistung oder Austrittsleistung, nach FZG, Art. 2, ist der Betrag, der einem Versicherten zusteht, wenn er aus einer Vorsorgeeinrichtung austritt. Die Freizügigkeitsleistung setzt sich zusammen aus:

    • Arbeitgeberbeiträgen
    • Arbeitnehmerbeiträgen
    • Einlagen
    • Einkäufe, mit Verzinsung

    per 31. Dezember des Bemessungsjahres. Das entspricht bei Kassen

    • mit Beitragsprimat nach FZG Art. 15 dem BVG-Altersguthaben
    • mit Leistungsprimat nach FZG Art. 16 dem Barwert aller erworbenen Leistungen
    • bzw. nach Art. 17 FZG dem Mindestbetrag bei Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung.

    Eine Vorsorgeeinrichtung muss den Versicherten jährlich die reglementarisch Austrittsleistung mitteilen (Art. 24, Abs. 1, FZG).

    Zur Freizügigkeitsleistung gehören auch Beträge auf Freizügigkeitskonten und -policen bei Banken und Versicherungen.

    Vergleiche:

  • Freizügigkeitspolice

    Versicherungspolice zur Aufnahme und Erhaltung von Freizügigkeitsleistungen eines Versicherten, welche mit der Freizügigkeitsleistung als Einmaleinlage für ein Erlebensfall- und Todesfallkapital finanziert wird.

    Vergleiche:

  • Freizügigkeitsstiftungen

    Sie verwalten die Freizügigkeitsvermögen von Arbeitnehmern, die ihre Freizügigkeitsleistungen nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung einbringen können und sie auch nicht bei ihrer bisherigen belassen können.

    Vergleiche:

  • Frühpensionierung

    Das ordentliche Pensionierungsalter liegt in der Schweiz für Männer bei 65, für Frauen bei 64 Jahren. Eine Frühpensionierung bei Männern ist ab Alter 58 möglich.

  • Fürsorgefonds

    Gehört zur allgemeinen Vorsorge und ist normalerweise nicht reglementiert; er erbringt freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch.

    siehe: Wohlfahrtsfonds

  • Fusionen, Übernahmen in der Vorsorge

    Käufe und Verkäufe von Firmen, Abspaltungen und Zusammenschlüsse, Beteiligungen und Investitionen an Finanz- und Kapitalmärkten verlangen eine wahre und faire Einschätzung von Verpflichtungen, die den Unternehmen aus ihrer beruflichen Vorsorge erwachsen. Gestaltung und Umfang der betrieblichen Personalvorsorge beeinflussen den Wert von Unternehmen massgeblich, und firmeneigene Vorsorgeeinrichtungen (Pensionskassen) können unter Umständen finanziell gewichtiger als das Unternehmen selbst sein.

  • FZG – Freizügigkeitsgesetz

    Gesetz vom 17. Dezember 1993

    Vergleiche:

    Englisch: FLV – Federal Law on Vesting
    Französisch: LFLP – Loi fédérale sur le libre passage
    Italienisch: LFLP – Legge federale sul libero passaggio

  • Gemeinschaftsstiftung

    Eine Stiftung mit einheitlicher Vorsorge für mehrere Unternehmen, die miteinander verbunden sind. Es wird jedoch ein separates Rechnungswesen geführt. Beispiele: Konzerngesellschaften, Branchenverband, …

    Siehe auch: Vorsorgeeinrichtungen

  • Guthaben, ausserobligatorische
  • Hilfsrechnung

    Siehe: Alterskonto

  • Hinterlassene, Hinterbliebene

    Personen, die bei Tod eines Versicherten (Aktive oder Rentner) Anspruch auf eine Leistung einer Vorsorgeeinrichtung haben. Dazu gehören Witwen, Witwer, geschiedene Ehefrauen, Lebenspartner in eingetragener Partnerschaft, Waisen. Sie erhalten eine Hinterlassenenrente.

    Hinterlassenenrenten sollen beim Tod eines Versicherten verhindern, dass die Hinterlassenen (Ehegatte, Kinder, Lebenspartner) in finanzielle Not geraten.

    Die Hinterlassenenrenten fallen weg bei Wiederverheiratung oder Tod eines bzw. einer Hinterlassenen. Die Waisenrenten laufen dagegen bis maximum Alter 25 weiter.

  • Internationale Vorsorge

    Schweizer Betriebe beschäftigen überdurchschnittlich viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Ausland. Zahlreich sind auch Konzerne, die aus Betriebsstätten in der Schweiz ihre international tätigen Arbeitskräfte betreuen, sogenannte Expatriates (expats) oder Third Country Nationals (TCN’s). Zur Abdeckung der Bedürfnisse von international tätigen Arbeitskräften kann daher den Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz eine zentrale Bedeutung zukommen.

  • Invalidenversicherung und Invaliditätsleistungen

    Invaliditätsversicherung der Schweiz

    IVG: Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 19. Juni 1959; PDF

    IV: Invalidenversicherung

    Englisch: disability Insurance (DI)
    Französisch: assurance-invalidité (LAI)
    Italienisch: assicurazione per l’invalidità (LAI)

    Invaliditätsleistungen von Profond: Art. 31–32 und weitere

  • IVG/IV
  • Jahreslohn

    Der für Vorsorgezwecke anrechenbare Jahreslohn entspricht in der Regel dem auf das Jahr berechneten AHV-Lohn. Davon können für die Alters- und Risikovorsorge sowie die Beitragsbemessung unterschiedliche Teile berücksichtigt und als koordinierter, versicherter bzw. beitragpflichtiger Jahreslohn bezeichnet werden.

    Jahreslohn und Lohnbegrenzungen können unter Umständen dem Beschäftigungsgrad angepasst werden.

    Englisch: Annual salary
    Französisch: Salaire annuel
    Italienisch: Salario annuo

  • Kaderkasse
  • Kapitalbezug

    Man unterscheidet:

    • Kapitalbezüge aus einer Pensionskasse im Rahmen der Wohneigentumsförderung. Ab Alter 50 darf die Vorbezugssumme maximal dem Stand des Vorsorgekapitals im Alter 50 entsprechen bzw. der Hälfte des beim Bezug vorhandenen Alterskapitals.
    • Kapitalbezüge aus einer Pensionskasse mit dem Zweck des Einkaufs in eine andere Pensionskasse – Versicherte können gleichzeitig verschiedenen Vorsorgewerken angehören
    • Kapitalbezug aus einer Pensionskasse wegen Wechsels in die Selbständigkeit
    • Kapitalbezug aus einer Pensionskasse wegen definitiver Ausreise ins Ausland:
      • gesamtes angespartes Kapital bei Ausreise in ein Land ausserhalb der EU, Island, Norwegen und Fürstentum Liechtenstein
      • vor- und überobligatorischer Teil des Kapitals auch bei Ausreise in ein Land der EU, Island, Norwegen und Fürstentum Liechtenstein (gilt als freiwillige Vorsorge); der obligatorische Teil des angesparten Kapitals muss in ein Freizügigkeitskonto, -Depot oder Police einbezahlt werden.
    • Kapitalbezug bei Pensionierung oder vorzeitiger Pensionierung, vollständig oder teilweise anstelle einer Rente.
    • Auskauf einer Rente sofern dies das Vorsorgereglement vorsieht

    Vergleiche:

    WEF – Wohneigentumsförderung

  • Kapitaldeckungsverfahren

    Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Versicherungen und Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung.

    Das BVG stützt sich auch auf dieses Verfahren: das BVG-Altersguthaben wird für die Versicherten während ihrer Erwerbstätigkeit geäufnet, und seine Höhe ist erst am Ende bekannt.

    Vergleiche:

  • Konkubinat
  • Kontrollstelle

    Nach BVV2, Art. 33, eine natürliche oder juristische Person, die jährlich Rechnungs- und Geschäftsführung einer Pensionskasse kontrolliert.

  • Koordinationsabzug/-betrag

    Der Koordinationsbetrag wird vom anrechenbaren Jahreslohn abgezogen, d.h. vom massgebenden Lohn. Damit wird der koordinierte Lohn bestimmt bzw. werden die Leistungen aus der ersten Säule (AHV/IV) angemessen berücksichtigt.

    Der Koordinationsabzug entspricht 7/8 der maximalen einfachen AHV-Rente
    von CHF 27 840.00/Jahr, das heisst CHF 24 360.00/Jahr, ab 1. Januar 2011.

    Werte für 2011:
    AHV maximal CHF 27 840.–/Jahr oder CHF 2320.–/Monat
    Koordination: CHF 24 360.–/Jahr oder 2030.–/Monat

    Vergleiche Lohn:

    massgebender Lohn
    koordinierter Lohn

    Englisch: Coordination sum
    Französisch: Montant de coordination
    Italienisch: Contributo coordinato

  • Koordinierter Lohn, koordinierter BVG-Lohn

    Siehe: Lohn

  • Krankentaggeldversicherung

    Das Krankentaggeld ersetzt den Lohnausfall durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit oder Mutterschaft. Viele Arbeitnehmer sind durch ihren Arbeitgeber ausreichend versichert. Arbeitnehmer, die keiner solchen Kollektivversicherung angehören, Selbständigerwerbende und Hausfrauen können eine freiwillige Taggeldversicherung abschliessen:

    • Krankentaggeldversicherung nach Krankenversicherungsgesetz (KVG), Grundlage der obligatorischen Grundversicherung. Krankenkassen müssen obligatorisch zu Versichernde in die Kasse aufnehmen.
    • Krankentaggeldversicherung gemäss Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG), Grundlage für freiwillige, privatrechtliche Versicherungsverträge, z.B. auch Krankentaggeldversicherungen, welche von den Krankenkassen abgelehnt oder an Bedingungen geknüpft werden können.
    • Zügerrecht bei Austritt aus einer Kollektiv-Krankentaggeld-Versicherung

    Vergleiche:

    Krankenversicherungsgesetz (KVG)
    Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)

  • Krankenversicherungsgesetz (KVG)

    Grundlage für

    • die obligatorische Grundversicherung und
    • die Krankentaggeldversicherung nach KVG

    Es ist so abschliessend formuliert, dass die Leistungen in der Grundversicherung bei sämtlichen Krankenkassen identisch ist.

    Spezielle Bedingungen für die Taggeldversicherung nach KVG:

    • Beitrittswillige, auch Hausfrauen, müssen von jeder Krankenkasse aufgenommen werden.
    • Für die Aufnahme muss der zu Versichernde Gesundheitsfragen beantworten, Vorbehalte wegen Krankheiten dürfen aber nicht länger als fünf Jahre lang angebracht werden.
    • Kollektivversicherungen sind erlaubt.
    • Gleiche Prämien für Mann und Frau
    • Eine Arbeitsunfähigkeit infolge Mutterschaft ist bei Versicherungsabschluss mindestens 270 Tage vor der Geburt gedeckt
    • Taggeld von max. CHF 30 pro Tag gemäss KVG.

    Grundlage vom 18. März 1994. Gesetz

  • KVG
  • Lebensarbeitseinkommen

    Der Name sagt es: das kumulierte Einkommen über die ganze Lebensarbeitszeit eines Werktätigen.

    Mit der beruflichen Vorsorge sparen wir während 40 Jahren für durchschnittlich 20 anschliessende Ruhejahre. Werden jährlich zwei Drittel vom Arbeitseinkommen verbraucht und ein Drittel für den Ruhestand zurückgelegt, sind damit bis zum Alter 85 zwei Drittel des früheren Einkommens gesichert. Allerdings kann kaum jemand so viel für das Alter erübrigen.

  • Lebensgemeinschaft, eheähnliche
  • Lebenspartnerrente
  • Legal quote

    Siehe: Überschüsse

  • Leistungsprimat

    Siehe: Primate

     

  • Lohn

    Lohn – nach Alphabet (Stand 2011)

    AHV-Altersrente, maximal
    CHF 27 840.–

    AHV-Lohn
    Als AHV-Lohn gilt der letzte bekannte AHV-pflichtige Lohn unter Berücksichtigung der für das laufende Jahr bereits vereinbarten Änderungen.

    Beitragspflichtiger Lohn:
    Für AHV-Jahresbruttolöhne von CHF 20 880.– bis 27 840.–:
    – BVG-beitragspflichtiger Jahreslohn CHF 3480.–
    – BVG-beitragspflichtiger Monatslohn CHF 290.–
    Für AHV-Jahresbruttolöhne von über CHF 27 840.– wird zur Berechnung
    des BVG-Lohns der Koordinationsabzug benutzt (siehe weiter unten).
    Das BVG-Obligatorium reicht bis zu einem maximalen AHV-Jahresbruttolohn
    von CHF 83 520.–.

    Bruttolohn
    AHV-Lohn vor Abzug der Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen

    Eintrittsschwelle in die berufliche Vorsorge
    3/4 der maximalen AHV-Altersrente: CHF 20 880.–

    Koordinationsbetrag
    7/8 der maximalen AHV-Altersrente CHF 24 360.–

    Koordinierter Lohn oder BVG-Lohn
    Lohnteil, der für das BVG berücksichtigt wird = massgebender Lohn ./. Koordinationsabzug
    Untergrenze des koordinierten Lohnes: CHF 3480.–
    Obergrenze CHF 59 160.–

    Lohnfortzahlung
    Siehe dort.

    Massgebender, mutmasslicher oder massgeblicher Lohn
    Summe der Elemente der jährlichen Entlöhnung, die für die berufliche Vorsorge gemäss Vorsorgereglement zu berücksichtigen sind. Der massgebende Lohn hat ab 1. Januar 2011 die gesetzlich bestimmte Obergrenze von CHF 83 520.–.

    Maximal versicherter Lohn
    Dreifache maximale AHV-Altersrente: 3 x CHF 27 840.00
    abzüglich des Koordinationsabzugs von CHF 24 360.00 (siehe dort)
    das heisst CHF 59 160.00 = Obergrenze des koordinierten BVG-Lohnes.

    Minimal versicherter Lohn
    1/8 der maximalen AHV-Altersrente von CHF 27 840.00 = CHF 3480.00

  • Lohnfortzahlung

    Bei Krankheit + Unfall geniessen Arbeitnehmende arbeitsrechtlichen Kündigungsschutz. Der Schutz ist aber lückenhaft und zeitlich beschränkt. Das gilt erst recht für die Lohnfortzahlung.

    OR Art. 324a gewährt Arbeitnehmenden während einer beschränkten Zeit Anspruch auf Lohnfortzahlung. Voraussetzung: ein Arbeitsverhältnis muss mehr als drei Monate gedauert haben bzw. für mehr als drei Monate eingegangen worden sein. Im ersten Dienstjahr dauert der Lohnanspruch drei Wochen, anschliessend eine angemessene längere Zeit (Art. 324a Abs. 2 OR), wobei offen gelassen worden ist, was eine angemessene längere Zeit ist

     

    Siehe auch die Arbeitsgerichts-Entscheide, welche zur:

    • Berner-Skala
    • Basler-Skala
    • Zürcher-Skala

    geführt haben.

  • Massgebender Lohn / massgeblicher Lohn

    Summe der Elemente der jährlichen Entlöhnung (mutmasslicher AHV-Jahreslohn), die für die berufliche Vorsorge zu berücksichtigen sind. Der massgebende Lohn hat eine gesetzlich bestimmte Obergrenze.

    Vergleiche:

  • Maximal versicherter Lohn

    Siehe: Lohn

  • Militärversicherung (MVG)

    Bundesgesetz über die Militärversicherung (MVG) vom 19. Juni 1992

    Leistungen werden erbracht bei Militär- oder Zivil(schutz)dienst sowie Jugend+Sport-Aktivitäten. Es ist das älteste Sozialversicherungswerk in der Schweiz seit 1852.

    Englisch: Military Insurance (MI)
    Französisch: Assurance militaire (LAM)
    Italienisch: Assicurazione militare (LAM)

  • Mindestjahreslohn für die Unterstellung
  • Mindestzins/Mindestverzinsung BVV2

    BVV 2 Art. 12 Mindestzinssatz (Art. 15 Abs. 2 + 3 BVG)
    Das Altersguthaben wird verzinst:
    bis 31. Dezember 2002: mindestens mit 4,00 %
    ab 1. Januar 2003: mindestens mit 3,25 %
    ab 1. Januar 2004: mindestens mit 2,25 %
    ab 1. Januar 2005: mindestens mit 2,50 %
    ab 1. Januar 2008: mindestens mit 2,75 %
    ab 1. Januar 2009: mindestens mit 2,00 %
    ab 1. Januar 2012: mindestens mit 1,50 %
    ab 1. Januar 2014: mindestens mit 1,75 %

  • Minimal versicherter Lohn

    Siehe: Lohn

  • MVG
  • Obligationenrecht (OR)

    Bundesgesetz über das Obligationenrecht (OR), vom 30. März 1911. Link, Wikipedia

    Das Obligationenrecht ist der fünfte Teil des schweizerischen Zivilgesetzbuches, aber mit eigener Numerierung. Es regelt die schuldrechtlichen Beziehungen zwischen Rechtssubjekten – natürlichen und juristischen Personen.

    Englisch: Code of Obligations (CO)
    Französisch: Code des obligations (CO)
    Italienisch: Codice delle obbligazioni (CO)

  • Obligatorische Leistungen

    Vorsorgeeinrichtungen haben gemäss BVG die Pflicht, gewisse Minimalleistungen zu erbringen, z.B. das Versichern der Lohnbestandteile bis CHF 83 520.– (Stand 2011)

    Siehe auch: Überobligatorium

  • OR
  • Parität – paritätische Vertretung

    In den Verwaltungskommissionen – Vorsorgekommission, Stiftungsrat, … – für Anschlüsse, welche das BVG erfüllen, sind Arbeitnehmer- und Arbeitgeber in gleicher Anzahl, das heisst paritätisch vertreten.

    Englisch: Equality
    Französisch: Parité
    Italienisch: Parità

  • Patronaler Fonds – patronale Stiftung
  • Pensioniertenkinderrente

    Pensioniertenkinderrente von Profond: Art. 23

    Anspruch auf eine Pensioniertenkinderrente haben die Kinder eines Versicherten, die bei dessen Tod eine Waisenrente beanspruchen könnten.

    Für detaillierte Angaben siehe Vorsorgereglemente der Profond Vorsorgeeinrichtung.

    Englisch: pensioner‘s child‘s pension
    Französisch: rente d’enfant de retraité
    Italienisch: rendita per figli di pensionato

  • Pensionierung

    Ordentliche Pensionierung
    Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt für Männer 65 Jahre und für Frauen 64 Jahre.

    Frühpensionierung
    Eine vorzeitige Pensionierung führt zu einer lebenslänglich reduzierten AHV-Altersrente (–6,8 %/Jahr). Männer können die AHV-Altersrente ab Alter 63, Frauen ab Alter 62 Jahren beantragen.

    Aufschub der Pensionierung
    Der AHV-Bezug kann auf Wunsch aufgeschoben werden, was später zu einer höheren Rente führt – auch der Maximalrente. Mögliche Aufschubdauer: mindestens ein, höchstens fünf Jahre.

    Wie hoch wird ihre AHV-Rente sein?
    Info bei der AHV-Ausgleichskasse oder bei AHV/IV-Info.

    Unsere Vorsorgereglemente
    Profond Vorsorgeeinrichtung:
    Art. 11: Rücktrittsalter
    Art. 19: Vorzeitige Pensionierung, Auskauf der Rentenreduktion, Teilpensionierung
    Art. 20: Aufgeschobene Pensionierung
    Art. 22: AHV-Überbrückungsrente

  • Pensionskassenexperte, PK-Experte

    Pensionskassenexperten sind geprüfte Experten für berufliche Vorsorge, im Sinne von Art. 53 Abs. 2 BVG und Art. 37 BVV2. Sie weisen sich u.a. über Fachwissen in Versicherungsmathematik und -technik aus. Sie sind als Berater von betrieblichen oder verbandlichen Vorsorgeeinrichtungen privaten und öffentlichen Rechts tätig.

    Hauptaufgaben der Pensionskassenexperten sind die Kontrolle der finanziellen Sicherheit von Vorsorgeeinrichtungen durch die periodische Erstellung einer versicherungstechnischen Bilanz sowie das Prüfen, ob die versicherungstechnischen Bestimmungen des Vorsorgereglementes den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

    Neben den erwähnten Hauptaufgaben nehmen PK-Experten viele weitere Aufgaben im Bereich der Vorsorge wahr. Eine Übersicht findet sich bei der Kammer der Pensionskassenexperten (KPE/CAC).

    Experte der Profond Vorsorgeeinrichtung ist Ernst Sutter von der Beratungsgesellschaft für die zweite Säule AG in Basel.

  • Pensionskassenreserven

    Pensionskassenreserven sollen einer Pensionskasse ein Sicherheitspolster geben für schlechte Zeiten. Für Leute, die die Pensionskasse wechseln (Stellenwechsel) und von einer Kasse mit hohen in eine mit niedrigen Reserven wechseln, bedeutet das, dass sie Geld verlieren, denn Reservengelder sind Gelder, die den Versicherten vorenthalten werden und die man bei einem Wechsel nicht mitnehmen kann.

  • Personalversicherungen

    siehe „Sozialversicherungen

  • Personalvorsorge
  • Persönlicher Ausweis

    Die Versicherten erhalten via ihrem Arbeitgeber beim Ein- und Austritt und jeweils jährlich einen persönlichen Ausweis, worauf einerseits die versicherten Leistungen und anderseits die Beiträge sowie der jeweilige Stand der Altersvorsorge festgehalten sind.

    Englisch: Personal pension card
    Französisch: Certificat personnel
    Italienisch: Certificato personale

  • Persönliches Altersguthaben

    Das persönliche Altersguthaben ergibt sich durch die Aufsummierung und Verzinsung der reglementarischen Altersgutschriften. Es wird allenfalls durch Zusatzgutschriften, eingebrachte Freizügigkeitsleistungen, Einkaufsbeträge und freiwillige Beiträge ergänzt.

    Englisch: Personal old-age savings
    Französisch: Avoir de vieillesse personnel
    Italienisch: Avere di vecchiaia personale

  • Politischer Umwandlungsatz
  • Primate

    Das Primat bezeichnet eine vorgegebene Grösse. Daraus werden die übrigen Grössen abgeleitet. In der Profond Vorsorgeeinrichtung sind die Leistungen bei Tod und Invalidität meistens in % des versicherten Lohnes vorgegeben. Daraus werden die notwendigen Gutschriften und Beiträge abgeleitet.

    Man unterscheidet in der Vorsorge zwei Arten von Primate:

    Beitragsprimat
    Die Leistungen der Pensionskasse richten sich nach der Höhe der von Arbeitgebern und Versicherten bezahlten Beiträge. Diese Beiträge können durch das Gesetz (Minimum) oder das Vorsorgereglemente einer Vorsorgeeinrichtung in Prozenten des versicherten Lohnes festgelegt werden. Die Höhe der Leistungen wird je Versicherten individuell bestimmt und entspricht der Summe aller während der Beitragsdauer einbezahlten Beiträge sowie der Zinsen (bei Kapitalisierung). Jede Lohnveränderung hat eine Änderung der Altersleistungen zur Folge.

    Leistungsprimat
    Die Leistungen entsprechen einem durch das Vorsorgereglement einer Pensionskasse bestimmten Prozentsatz des versicherten Lohnes. Massgeblich ist der zuletzt erhaltene Lohn oder der Durchschnittslohn der letzten 5 bis 10 Jahre oder der Durchschnittslohn während der gesamten Beitragsdauer. Der Prozentsatz des versicherten Lohns ist meistens abhängig vom Alter des Versicherten bei seinem Eintritt in eine Vorsorgeeinrichtung. Damit der Leistungssatz bei Lohnveränderungen beibehalten werden kann, müssen die Mehrkosten (Ausfinanzierung) durch Nachzahlungen finanziert werden.

    Englisch: Primacy amount: primacy of contributions / primacy of benefits
    Französisch: Primauté: primauté des cotisations / primauté des prestations
    Italienisch: Primato: primato dei contributi / primato delle prestazioni

  • Private Vorsorge in der Schweiz
  • Quellensteuer

    Schweizer zahlen ihre Steuern zu Jahresende. Bei Ausländern ohne C-Bewilligung, auch wenn sie im Ausland wohnen, wird der Steuerbetrag monatlich durch den Arbeitgeber direkt an die Steuerbehörde abgeführt. Die Höhe der Abgaben ist kantonal geregelt und kann sich jährlich ändern.

    Gleiches Prinzip bei Baraustrittsleistungen: geschuldete Beträge werden direkt von der Austrittsleistung abgezogen. Siehe: Barauszahlung.

    Siehe Vorsorgereglemente der Profond Vorsorgeeinrichtung, Art. 47.

    Englisch: Withholding tax
    Französisch: Impôt à la source
    Italienisch: Imposte alla fonte

  • Rechnungslegung
  • Rechtsform von Vorsorgeeinrichtungen

    Es gibt Vorsorgeeinrichtungen des öffentlichen und solche des privaten Rechts

    Privatrechtliche Vorsorgeeinrichtungen müssen eine Stiftung oder eine Genossenschaft sein.

  • Registrierte Vorsorgeeinrichtung

    Die registrierte Vorsorgeeinrichtung

    • ist dem BVG (Art. 48) unterstellt und muss die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen. Registrierung im Register für die berufliche Vorsorge erfolgt auf Antrag hin
    • und/oder ist eine Vorsorgeeinrichtung mit reglementarischen Leistungen nach FZG.

    Registrierte Vorsorgeeinrichtungen sind automatisch dem Sicherheitsfonds BVG (Art. 57) angeschlossen.

    Jeder obligatorisch versicherte Arbeitnehmer muss bei einer registrierten Vorsorgeeinrichtung versichert sein.

    Siehe auch:

  • Reglement einer Vorsorgeeinrichtung

    Der Stiftungsrat einer Vorsorgeeinrichtung erlässt u.a. ein Vorsorgereglement, mit welchem alle Aspekte der Vorsorgetätigkeit der Stiftung sowie die Rechte und Pflichten der Versicherten gegenüber der Stiftung geregelt werden.

    Vorsorgereglemente der Profond Vorsorgeeinrichtung.

    Englisch: Regulations of a pension fund
    Französisch: Règlement d’une institution de prèvoyance
    Italienisch: Regolamento di un istituto di previdenza

  • Reglementarischer Umwandlungsatz
  • Rentenalter

    Bei der beruflichen Vorsorge (BVG) sind Frauen ab dem vollendeten 64. Altersjahr und Männer ab vollendetem 65. Altersjahr rentenberechtigt. Das Reglement der Vorsorgeeinrichtung kann ein flexibles Rentenalter (Alter 58 – 70/69) vorsehen.

    Die Einführung des flexiblen Rentenalters wurde in der Volksabstimmung zur AHV vom 16. Mai 2004 verworfen, bleibt aber aktuell in der politischen Diskussion, weil geplant war das Rentenalter der Frauen per 2009 von 64 auf 65 (analog 1948!) anzuheben.

  • Rentenwert-Umlageverfahren

    Festlegen der Rentenfinanzierung so, dass das Deckungskapital für neu anfallende Renten bereitgestellt wird.

    Siehe auch: Deckungskapital

  • Rentner

    Bezüger irgendeiner Rente:

    • berufliche Vorsorge
    • AHV/IV
    • UVG
    • Militärversicherung
    • Rente aus privaten Rentenverträgen

    Es zählen dazu alle Rentenberechtigten, z.B. auch Waisen, Hinterlassene wie Witwen, Witwer und Lebenspartner.

  • Reserven
  • Risikobereitschaft

    Bereitschaft des Stiftungsrates aufgrund der Risikofähigkeit bewusst Risiken einzugehen. Die Risikobereitschaft sagt aus, wie der Stiftungsrat mit Wertschwankungen umgeht und welche Risiken er eingeht.

  • Risikofähigkeit

    Diejenige Fähigkeit, welche auf sachlichen und objektiven Tatsachen (z.B. versicherungstechnisches Gutachten, Deckungsgrad, Bestand von Aktiven und Rentner, etc.) beruht. Siehe auch „Risikobereitschaft

  • Risikoprämie

    Die Risikoprämie in der beruflichen Vorsorge dient der Finanzierung von Risikoleistungen: Tod, Invalidität – und wird monatlich vom Lohn abgezogen. «… bei Firmen mit herkömmlichen Schadenverläufen betragen die Risikoprämien heute meist ein Drittel des gesamten Aufwandes für die berufliche Vorsorge.» (zitiert aus einem Artikel in der «Bilanz», 14.2.06: Vorsorge: Die Pensionskasse im Vorsorgecheck)

    Gegensatz: Sparprämie

  • Risikosteuerung in der Vorsorge

    Die Risikosteuerung gehört zu den Aufgaben der Verwaltungsgremien der Vorsorgeeinrichtungen.

  • Risikoversicherung

    Siehe: Rückdeckung

  • Rückdeckung

    Übertragung einzelner oder aller Risiken des Vorsorgegeschäftes, insbesondere Invalidität und Tod, auf einen Versicherer, mittels Kollektivversicherungsvertrags.

  • Sammelstiftungen
  • Sanierung von Vorsorgeeinrichtungen

    Gleichgewicht in einer Vorsorgeeinrichtung herrscht, wenn sich Zu- und Abgänge die Waage halten, das Kapital erhalten bleibt und ausreichend Reserven vorhanden sind oder gebildet werden können. – Unsicherheit besteht bezüglich der Frage von zukünftigen Erträgen und Leistungen.

    Insbesondere in Zeiten von Unterdeckungen von Pensionskassen werden für diese Sanierungsmassnahmen gefordert.

  • Schattenrechnung

    Siehe: Alterskonto

  • Schwankungsreserve

    Reserve einer Vorsorgeeinrichtung zur Deckung von Risikoabweichungen der Anlagen, z.B.  infolge von Kurs- und Währungsschwankungen.

    Die Schwankungsreserven einer Pensionskasse dienen dem Ausgleich der Kursschwankungen der Wertschriften, in denen die Gelder der Pensionskasse angelegt sind. (Def. Eidg. Finanzdepartement)

  • Selbständigerwerbende

    Altersvorsorge für Selbständigerwerbende

    Mit dem Schritt in die Selbständigkeit entsteht die zusätzliche Verantwortung, sich und seine Angehörigen finanziell abzusichern. Die Qualifikation, ob jemand selbständig erwerbend ist, richtet sich nach der AHV.

    Selbständige müssen sich selber um ihre Sozialversicherungen kümmern und ihre Beiträge an AHV, IV, EO und Krankenversicherung in ganzer Höhe selber bezahlen.

    Personen, die in die Selbständigkeit wechseln, können sich das bisher geäufnete Altersguthaben von der Pensionskasse auszahlen lassen und als Startkapital nutzen (jedoch nicht empfehlenswert!).

    Für Selbständige ist die berufliche Vorsorge nicht obligatorisch, sie können sich aber auf eigenen Wunsch einer solchen unterstellen, indem sie sich z.B. einer Gemeinschaftseinrichtung (ihres Berufverbandes) anschliessen oder – als Inhaber einer Einzelfirma – derselben Vorsorgeeinrichtung wie ihre Mitarbeiter. Weiter sollten Selbständigerwerbende auch die Möglichkeiten der 3. Säule nutzen.

    Vergleiche:

  • Sicherheitsfonds BVG

    Der Sicherheitsfonds BVG (SIFO) ist eine vom Bundesrat errichtete Stiftung, welche bei Zahlungsunfähigkeit von Vorsorgeeinrichtungen deren Leistungen in einem gewissen Rahmen sicherstellt. Auch werden gesetzliche Ausgleichszahlungen infolge „ungünstiger Altersstruktur“ erbracht.

    Englisch: LOB guarantee fund
    Französisch: fonds de garantie LPP
    Italienisch: fondo di garanzia LPP

  • SIFO

    Siehe: Sicherheitsfonds BVG

    Englisch: LOB guarantee fund
    Französisch: fonds de garantie LPP
    Italienisch: fondo di garanzia LPP

  • Sondermassnahmen BVV2

    Sondermassnahmen nach Artikel 70 BVG wurde durch die 1. BVG-Revision aufgehoben (Inkrafttreten 1. Januar 2005). Es gibt vor dem Vorsorgefall keine weiteren Ergänzungsgutschriften mehr. Daher musste diese Bestimmung in diesem Sinn abgeändert werden. Der Beitrag für die Sondermassnahmen (dannzumal 1% der koordinierten BVG-Löhne) entfällt.

  • Sozialversicherungen

    Unter den Sozialversicherungen, werden in der Schweiz folgende Versicherungszweige verstanden:

     

    siehe auch Drei-Säulen-Prinzip

  • Sparbeiträge
  • Spareinrichtung, auch Sparkasse

    Leistungen auf der Basis der angesparten und verzinsten Beträge, ohne Risikokomponente. Spareinrichtungen haben nach Einführung des BVG an Bedeutung verloren.

  • Sparprämie

    Die Sparprämie dient der Finanzierung der Altersleistungen (Altersgutschrift) und wird monatlich vom Lohn abgezogen.

    Gegensatz: Risikoprämie

  • steuerbegünstigter Einkauf

    Siehe: Einkauf

  • Stiftungsrat

    Der Stiftungsrat ist das oberste (Führungs-)Organ einer Stiftung «Vorsorgeeinrichtung / Pensionskasse / Personalvorsorge / Personalfürsorge». Er wird normalerweise paritätisch zusammengesetzt. Ausnahme bilden dabei „Wohlfahrtsfonds“ und Finanzierungsstiftungen.

    Vergleiche:

  • Swiss GAAP FER 26 – Rechnungslegung

    Swiss GAAP FER 26 regelt die Rechnungslegung von Vorsorgeeinrichtungen, gemäss den gesetzlichen Vorschriften. Swiss GAAP FER 26 umfasst Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang. Eine zusätzliche Rechnung ist nicht notwendig.

    In der Bilanz erfolgt die Bewertung zu den tatsächlichen Werten. Wertschwankungsreserven sind aufgrund der Langfristigkeit der Vorsorgeziele möglich.

    Die Fachempfehlung selbst enthält keine aktuariellen Bestimmungen; eine Berechnung der Vorsorgekapitalien und der technischen Rückstellungen ist nach statischen und dynamischen Methoden möglich.

    Die Gliederung von Bilanz und Betriebsrechnung und die zu verwendenden Begriffe sind verbindlich vorgegeben.

    In den Anhang gehören Angaben zu Grundlagen, Organisation, versicherungstechnischen Risiken oder zu Vermögensanlage und Nettoergebnis.

     

    Links:

    Englisch: Swiss GAAP FER 26: Financial reporting
    Französisch: Swiss GAAP RPC 26: Présentation des comptes
    Italienisch: Swiss GAAP RPC 26: Rendiconto

  • Technischer Zinssatz

    Der technische Zins wird für die Diskontierung der künftigen Leistungen und Beiträge einer Pensionskasse angewendet. Er basiert auf langfristigen Annahmen über die zu erwartende Anlagerendite. Der technische Zins wird vom Stiftungsrat so festgelegt, dass er langfristig mit einer angemessenen Marge unterhalb der effektiven Anlagerendite liegt und über einen längeren Zeitraum beibehalten werden kann.

    English: Discount rate
    French: Taux d’intérêt technique
    Italiano: Tasso Tecnico

  • Teilautonome Kassen
  • Teilliquidation

    Art. 53b BVG nennt drei mögliche Gründe für eine Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung:
    a. eine erhebliche Verminderung der Belegschaft erfolgt
    b. eine Unternehmung restrukturiert wird
    c. der Anschlussvertrag aufgelöst wird.

    Link

    Ein Teilliquidationsverfahren muss von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Das Verfahren selber ist in Art. 53d BVG geregelt. Der Anspruch auf freie Mittel ist in Art. 27g BVV 2, der kollektiver Anspruch auf Rückstellungen und Schwankungsreserven in Art. 27h BVV2 geregelt.

    Bei der Profond Vorsorgeeinrichtung – Vorsorgereglement Art. 60 Teilliquidation – wird die Teilliquidation in einem separaten Reglement geregelt, dem Teilliquidationsreglement.

  • Todesfallkapital

    Vorhandenes Altersguthaben, soweit dieses nicht zur Finanzierung der Ehe-
    gattenrente benötigt wird. In gewissen Vorsorgeplänen kann ein zusätzliches Todesfallkapital mitversichert werden. Auch ist in gewissen Vorsorgereglemente ein Auskauf von Renten als Kapital möglich.

  • Übernahmen, Fusionen
  • Überobligatorium

    Über die durch das BVG geforderte Mindestleistungen hinaus kann eine Vorsorgeeinrichtung zusätzliche Leistungen vorsehen: Überobligatorium – gestützt auf einen Entscheid der paritätischen Kommission.

    Das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) regelt nur den obligatorischen Teil der Personalvorsorge. Im überobligatorischen Bereich bestimmen die Versicherer den Umwandlungssatz nach eigenem Ermessen; so haben sie 2004 mit dem so genannten Winterthur-Modell ihre Umwandlungssätze im Überobligatorium auf 5,4 Prozent für Frauen und 5,8 Prozent für Männer reduziert. Da mehr als die Hälfte aller Vorsorgegelder zum Überobligatorium zählen, hat das schwerwiegende Folgen auf die Leistungen (Alter, Tod, Invalidität) für die Versicherten.

    Zum Überobligatorium gehören:

    • Spargutschriften auf Lohnteilen über CHF 83 520.–
    • Einzahlungen vor 1985 (Vorobligatorium)
    • alle versicherten Lohnteile unter dem BVG-Minimum
    • Sparpläne, die besser sind, als vom BVG vorgesehen!

    Siehe auch: obligatorische Leistungen

  • Überschüsse (Legal quote)

    Die Lebensversicherungen müssen Überschüsse (aus Anlage, Risiko, Verwaltung), die aus Prämien der Arbeitnehmenden und Arbeitgeber erwirtschaftet werden, gesetzlich zu 90 Prozent an die Versicherten zurückfliessen lassen; dies ist geregelt mit der sogenannten «Legal quote» oder Mindestausschüttungsquote für die Überschussbeteiligung.

  • Umlageverfahren

    Das Umlageverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

    Die eingezahlten Beiträge werden unmittelbar für die Finanzierung der erbrachten Leistungen herangezogen. In der Schweiz wird die AHV nach diesem Modell finanziert, nicht aber das BVG-Altersguthaben, welches nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert wird.

    Siehe auch: Kapitaldeckungsverfahren

  • Umwandlungsatz BVG (UWS)

    Der Umwandlungssatz (UWS) bestimmt die Rentenleistung, die sich bei einer Kasse mit Beitragsprimat aus dem Altersguthaben bei Pensionierung ergibt. Beim Obligatorium ist die Untergrenze des Satzes gesetzlich vorgeschrieben und wird für Männer und Frauen bis 2015 von 7,2 % (1985-2004) schrittweise auf 6,8 % gesenkt werden.

    Bei einem Altersguthaben von CHF 100 000.– und einem UWS von 6,8 % ergibt sich eine jährliche Rente von CHF 6800.– (1985).

    Beim Überobligatorium kann die Vorsorgeeinrichtung die Höhe des Umwandlungssatzes selber festlegen.

     

    Weiteres im Vorsorgereglement der Profond Vorsorgeeinrichtung.

    Siehe auch:

    Englisch: Conversion rate
    Französisch: Taux de conversion
    Italienisch: Aliquote di conversione

  • Unfallversicherungsgesetz (UVG)

    Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981. Link zum Gesetz

    Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) gilt für Unfallversicherungen bei privaten Versicherungsgesellschaften und bei der SUVA.

    Die Unfallversicherung nach UVG bietet einen besseren Schutz als die Unfallversicherung nach KVG: keine Franchise, kein Selbstbehalt an Heilungskosten; weitere Leistungen wie Taggelder, Renten oder Entschädigungen bei schweren Unfällen (Integritätsentschädigung).

    Die Leistungen der Unfallversicherung gemäss UVG gehen grundsätzlich vor (siehe auch ATSG).

    Man unterscheidet:

    • Betriebsunfälle: der Arbeitgeber bezahlt die Prämien
    • Nichtbetriebsunfälle: der Arbeitnehmer bezahlt normalerweise die Prämien

    Englisch: Federal Law on Accident Insurance (UVG [AI])
    Französisch: Loi fédérale sur l’assurance-accidents (LAA)
    Italienisch: Legge federale sull’assicurazione contro gli infortuni (LAINF)

  • Unterdeckung

    Gemäss BVV 2, Art. 44, Unterdeckung (Art. 65c und 65d Abs. 4 BVG), besteht bei einer Vorsorgeeinrichtung dann eine Unterdeckung, wenn am Bilanzstichtag das nach anerkannten Grundsätzen durch den Experten für berufliche Vorsorge berechnete versicherungstechnisch notwendige Vorsorgekapital nicht durch das dafür verfügbare Vorsorgevermögen gedeckt ist. Berechnungen gemäss Anhang zu Art. 44, Abs. 1 BVV2.

    Die Vorsorgeeinrichtung muss die Aufsichtsbehörde, den Arbeitgeber, die Versicherten sowie die Rentnerinnen und Rentner angemessen darüber informieren.

    Link zum Gesetzesartikel

    Siehe auch «Art. 59 Massnahmen bei Unterdeckung» und weitere des Vorsorgereglementes der Profond Vorsorgeeinrichtung.

    Englisch: Cover shortfall
    Französisch: Découvert
    Italienisch: Copertura insufficiente

  • UVG – Unfallversicherung
  • Versicherter BVG

    Versicherte einer Vorsorgeeinrichtung – Personen, die noch im Erwerbsleben stehen als auch Rentner.

  • Versicherter Lohn

    Bemessungsgrundlage für Leistungen und Finanzierung in der beruflichen Vorsorge:

    Siehe:

  • Versicherungstechnische Bilanz

    Mit ihr wird festgestellt, ob das verfügbare Vermögen einer Kasse gemäss kaufmännischer Bilanz, zusammen mit den erwarteten Beiträgen und Zinsen, reicht, um die eingegangenen Versicherungsverpflichtungen, bezogen auf einen Stichtag, sowie sonstige Rückstellungen erfüllen zu können.

  • Verzugszins

    Ist geschuldet ab dem 30. Tag nach Erhalt aller nötigen Infos.

    Siehe: Austrittsleistung

  • Vollversicherungsmodell

    Bei diesem Modell von Sammelstiftungen werden alle Risiken vom (Lebens-)Versicherer gedeckt: Alter, Tod, Invalidität.

  • Vorobligatorium

    Einzahlungen in die Vorsorgeverhältnisse via Arbeitgeber vor 1985.

    Vergleiche: Überobligatorium

  • Vorsorge in der Schweiz
  • Vorsorgeeinrichtung

    Vorsorgeeinrichtungen, Vorsorgewerke, Pensionskassen: Diese versichern Arbeitnehmer, verwalten treuhänderisch Vorsorgegelder und richten Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenleistungen an Versicherte aus, auf der Grundlage des BVG.
    Siehe auch: Rechtsform von Vorsorgeeinrichtungen, Registrierte Vorsorgeeinrichtungen

    Autonome Kassen: selbstverwaltete Kassen, das heisst Institutionen mit eigener Organisation und Verwaltung, welche ihre Mitglieder auf eigene Gefahr versichern. (Selbsttragung sämtlicher Risiken wie Alter, Tod und Invalidität).

    Halbautonome Kassen, autonome Kassen mit Rückdeckung: sie versichern ganz oder teilweise wirtschaftliche Risiken einer Pensionskasse – vor allem Tod und Invalidität – durch den Abschluss z.B. einer Stop-Loss-Versicherung.

    Kaderkasse: Vorsorgelösung speziell für das Kader eines Unternehmens, in Ergänzung zur Lösung für das gesamte Personal. – Weitere Begriffe für die Kaderkasse: Belétage, Ergänzungskasse usw.

    Sammelstiftungen: Vorsorgeeinrichtung, der sich mehrere unabhängige Arbeitgeber – meist KMU – anschliessen können. Es gibt unabhängige wie die Profond und von Versicherern oder Banken geführte Sammelstiftungen.

    Teilautonome Kassen: eine Vorsorgeeinrichtung, die das Vermögen selber anlegt, die Versicherung der Risiken Tod und Invalidität hingegen einer Versicherungsgesellschaft übergibt.

    Umhüllende Kasse: eine Vorsorgeeinrichtung, die nebst den gesetzlichen Mindestleistungen nach BVG auch überobligatorische Leistungen erbringt.

    Vorsorgewerk: Vorsorgeplan eines Arbeitgebers – die übliche Form der Abmachungen von Sammelstiftungen mit den angeschlossenen Arbeitgebern. Der Plan basiert auf einem Reglement.

    Unsere Dienstleistungen für KMU:

     

    Englisch: Pension schemes
    Französisch: Institution de prévoyance
    Italienisch: Istituto di previdenza

  • Vorsorgekapital
  • Vorsorgeplan

    Der Vorsorgeplan regelt die Leistungen, Finanzierung und Organisation einer Vorsorgeeinrichtung resp. Vorsorgewerkes.

  • Vorsorgereglement

    Das Vorsorgereglement regelt die berufliche Vorsorge einer Vorsorgeeinrichtung. Es wird vom zuständigen Organ der Vorsorgeeinrichtung, dem Stiftungsrat erlassen.

    Eine Vorsorgeeinrichtung legt im Vorsorgereglement die Leistungen, die Art der Finanzierung, die Anspruchsvoraussetzungen, die verschiedenen Vorsorgepläne, die Versichertenkollektive (versicherter Personenkreis) und anderes fest.

    Die Vorsorgereglemente der Profond Vorsorgeeinrichtung herunterladen.

     

  • Vorsorgevermögen
  • Vorsorgeversicherungsexperte
  • Vorsorgewerk
  • VVG
  • Waisenrente

    Sieht das Reglement Waisenrenten vor, so werden diese fällig, wenn eine versicherte Person stirbt und Kinder hinterlässt, welche einen entsprechenden Anspruch haben. Die Höhe sowie das Ende der Rentenzahlung richten sich nach dem Reglement. Die Höhe der Waisenrenten nach den Mindestvorschriften des BVG beträgt 20 % der BVG-Invalidenrente.

    Siehe Vorsorgereglemente:

    Englisch: orphan’s pension
    Französisch: rente d’orphelin
    Italienisch: rendita per orfani

  • WEFV
  • Witwerrente

    Witwer erhalten zu den gleichen Bedingungen dieselben Leistungen wie Witwen.

  • Wohneigentumsforderung (WEF)

    Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge (WEFV) vom 3. Oktober 1994. Link zum Gesetz

    Versicherte können ihre Altersguthaben, oder Teile davon, zur Finanzierung von Wohneigentum für den Eigenbedarf vorbeziehen oder verpfänden. Vorbezüge reduzieren die Altersleistungen und werden besteuert.

    Die Wohneigentumsförderung ist bei der Profond Vorsorgeeinrichtung im Vorsorgereglement geregelt, Art. 49 und andere.

    Englisch: Encouragement of Home Ownership (OEHO)
    Französisch: Encouragement à la propriété du logement (OEPL)
    Italienisch: Promozione delle proprietà d’abitazioni (OPPA)

  • Zentralstelle 2. Säule

    Die seit dem 1. Mai 1999 bestehende Zentralstelle 2. Säule ist die Verbindungsstelle zwischen den Einrichtungen der beruflichen Vorsorge (auch 2. Säule oder BVG genannt) und den Versicherten.
    Sie soll ermöglichen, dass unterbrochene Kontakte zwischen den Versicherten und den Einrichtungen wiederhergestellt werden können.

    • Vorsorgeeinrichtungen melden hier kontaktlose und von Versicherern vergessene Guthaben.
    • Versicherte können an die Zentralstelle gelangen, wenn sie z.B. wegen häufigen Stellenwechseln nicht mehr alle Freizügigkeitsleistungen beisammen haben.


    Link Zentralstelle 2. Säule

  • Zivilgesetzbuch (ZGB)

    Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB), vom 10. Dezember 1907. Link zum Gesetz

    Erster Teil: Das Personenrecht
    Zweiter Teil: Das Familienrecht
    Dritter Teil: Das Erbrecht
    Vierter Teil: Das Sachenrecht
    Fünfter Teil: Obligationenrecht (OR, siehe dort)

    Englisch: Swiss Civil Code (SCC)
    Französisch: Code sivil suisse (CC)
    Italienisch: Codice civile svizzero (CCS)

  • Zuschüsse

    Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur; siehe BVG Art. 56 / Art. 58

    Eine Vorsorgeeinrichtung erhält (von der schweizerischen Auffangeinrichtung) Zuschüsse aufgrund ungünstiger Altersstruktur (Art. 56 Abs. 1 Bst. a) soweit die Summe der Altersgutschriften 14 Prozent der Summe der entsprechenden koordinierten Löhne übersteigt. Die Zuschüsse werden jährlich auf der Grundlage des vorangegangenen Kalenderjahres berechnet.

    Französisch: Subsides
    Italienisch:Sovvenzioni