Kostensteigerung in der beruflichen Vorsorge
Impressum: Artikel von Herbert Brändli, Geschäftsführer der B+B Vorsorge AG, 6. März 2000
Schon lange vermutet und diskutiert und jetzt statistisch belegt …
- die Lebenserwartung älterer Personen und
- die Invaliditätsfälle während der Aktivzeit
haben weiter zugenommen. Es wird damit weitere Kostensteigerungen geben in der beruflichen Vorsorge.
Das zeigen die neuen versicherungstechnischen Grundlagen der Versicherungskasse der Stadt Zürich (VZ2000). Sie enthalten vor allem Erfahrungszahlen über Todes- und Invaliditätsfälle sowie Zivilstand und Familienverhältnisse.
Daraus werden die Barwerte der Pensionskassenleistungen und Beiträge der Pensionskassen abgeleitet. Beide müssen miteinander im Gleichgewicht sein. Es ist Aufgabe des Experten, dies zu prüfen.
Die Invalidenversicherung wird damit auch in Pensionskassen bedeutend teurer werden. Diese Entwicklung hat man bei Versicherungsgesellschaften schon länger beobachtet. Sie haben die Beiträge in jüngster Vergangenheit – meist nach Branchen differenziert – massiv erhöht. – Beispiel Baubranche:
1999 Preisaufschläge bis 500 Prozent!
Lebenserwartung
Die Zunahme der Lebenserwartung seit 1980 beträgt rund 15 Prozent. Für 65jährige gilt jetzt:

Invalidität während der Aktivzeit
Vor allem bei den jungen, kostenintensiven Jahrgängen hat die Wahrscheinlichkeit einer Invalidierung stark zugenommen. Die Zahl der Invaliditätsfälle pro 1000 Versicherte betrug für:

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