Profond hat den Stress-Test schon längst bestanden

Impressum: Replik auf einen Artikel in der Sonntags-Zeitung vom 10. Juni 2007, S. 75 und weitere: «Stresstest zeigt die echte Bonität.»

Die Profond durfte sich am vergangenen Wochenende von der Sonntags-Zeitung als Spitzenanbieter in der beruflichen Vorsorge feiern lassen. Sie wurde als Sieger mit der besten Anlagerendite gekürt und hat auch bezüglich Servicequalität einen Spitzenplatz belegt. Trotzdem ist unter unseren Versicherten dank der in der 2. Säule grassierenden Angstmacherei von selbst ernannten Experten eine absolut unbegründete Unruhe eingekehrt.

Nicht bestanden hat Profond offenbar den Stresstest der Sonntags-Zeitung. Mit dieser äusserst spekulativen Betrachtung wurde die Bonität von Profond zu Unrecht in Zweifel gezogen. Ihre finanzielle Situation wird von ihrem Pensionsversicherungsexperten Jahr für Jahr kontrolliert und die echte nachhaltige Bonität von ihm bestätigt.

Nachstehende Zahlen belegen, dass Profond in Wirklichkeit schon mehr als einen Stresstest erfolgreich bestanden hat. An Beispielen eines aktiven Versicherten und eines Rentners zeigen wir nachstehend, wie Profond ihre Leistungen aufbaut und finanziell nachhaltig absichert. Dazu verlassen wir das Parkett der Vermutungen und Spekulationen und konzentrieren uns auf die effektive Wertschöpfung. Denn sie allein bestimmt im massgebenden Kapitaldeckungsverfahren Leistungspotential, Wirkungsgrad und Bonität einer Pensionskasse.

Das Beispiel zeigt den Verlauf von Vermögen und Ansprüchen eines aktiven Versicherten, der 1991 im Alter 50 der Profond beigetreten ist und eine Freizügigkeitsleistung von 200 000 Franken eingebracht hat. Mit einem versicherten Lohn von 50 000 Franken bezahlte er bis zur Pensionierung weitere Beiträge von 127 500 Franken. Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass Profond über 16 Jahre eine Wertschöpfung von 420 739 Franken beigesteuert hat.

Auf dieser Basis wurde ab 2007 eine Altersrente von 42 815 Franken bezahlt. Sie wurde intern mit einem Deckungskapital von 627 696 Franken abgesichert. Das gesamte vorhandene Vermögen (Beiträge + Wertschöpfung) von 748 239 Franken hat einen Deckungsgrad von 119,2 % ermöglicht. Hätte sich Profond, wie andere Pensionskassen, mit der Verzinsung auf das gesetzliche Minimum beschränkt, dann wäre der Deckungsgrad 149 % gewesen.

Statt dessen wurde die Altersrente mit dem für viele «überhöhten» Umwandlungssatz von 7,2 % berechnet und lag somit 20 % über der BVG-Altersrente. Der effektive Wirkungsgrad hätte auch ohne weiteres einen Umwandlungssatz von 7,5 % erlaubt. Für Administrationskosten und Schwankungsreserven hätten dann immer noch freie Mittel von 92 365 Franken bzw. 12,3 % des vorhandenen Vermögens, zur Verfügung gestanden.

Die Wertschöpfung und die Leistungen der Profond lagen von 1991 bis 2006 bedeutend über den politischen Vorgaben

Wertschöpfung

Der Verlauf der Beiträge, der Altersguthaben (BVG und Profond) sowie des Vermögens von 1991 bis 2006 zeigt, dass die Bonität trotzdem jederzeit gewährleistet war.

Sparphase

Der Stresstest hat bei Profond in den Jahren 1994 sowie 2001 und 2002 bereits stattgefunden. Auch die Extremsituation nach dem Jahrtausendwechsel konnte die Bonität nicht entscheidend schwächen. Das Vermögen war jederzeit höher als die erworbenen Altersguthaben und hätte eine Totalliquidation erlaubt, ohne dass Versicherte zu Schaden gekommen wären.

Vorübergehende Unterdeckungen sind entstanden, unter anderem weil Profond am Umwandlungssatz festgehalten hat, was jederzeit verändert werden kann. Im ersten Fall wollte es der Gesetzgeber noch so. Im zweiten Fall hat die unmittelbar anschliessende Entwicklung der Profond Recht gegeben, vor allem dank dem Festhalten an der bewährten Anlagestrategie.

Bruno Gehrig, der oberste Boss von Swiss Life, durfte sich kürzlich in der Sonntags-Zeitung öffentlich darüber ärgern, dass die gesetzlich geforderten Minimalrenten viel zu hoch seien. Im Verein mit anderen Versicherungsgesellschaften setzt er sich für eine weitere Senkung der Umwandlungssätze ein, weil sie die notwendige Wertschöpfung für das gesetzliche Minimum nicht erreichen können.

Profond hingegen könnte mit dem erwirtschafteten Mehrwert ihre Neurenten locker erhöhen. Und dass ihre Rentner nicht um ihre einmal gewonnene Altersleistung bangen und sich auch gegenüber den Jungen nicht schämen müssen, zeigt der Verlauf von Deckungskapital und Vermögen einer laufenden Rente, die seit 1991 für ein Altersguthaben von 500 000 Franken ausgerichtet wurde.

Für die Neurente von 36 000 Franken (Umwandlungssatz = 7,2 %) wurden 529 412 Franken Deckungskapital bereitgestellt. Nachstehende Graphik zeigt die Entwicklung dieses Vermögens. Es ist nach 16 Jahren noch fast unverändert hoch, obwohl Profond die beim Start vermeintlich viel zu hohen Renten regelmässig – im Jahresdurchschnitt um 1,2 % – nach oben angepasst hat. Bei Profond dürfen die Rentner getrost und ohne Scham älter werden und solange leben wie sie wollen.

Verlauf von Altersguthaben, Deckungskapital und Vermögen von 1991 bis 2006

Rentenphase

Ende

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